• Worb

    Worb in Worb/BE (besucht 2019). Das Schloss Worb wurde für die Freiherren von Worb erbaut, die erstmals um 1130 erwähnt werden. Ein Neubau der Burg erfolgte nach einem Brand im Jahre 1535. Bis 1792 blieb die Herrschaft im Besitz der Familie von Graffenried, danach verkaufte sie eine Erbengemeinschaft an Johann Rudolf von Sinner. Nach mehreren Besitzwechseln ist das Schloss heute immer noch in privater Hand. Im barocken Wohngebäude aus dem 17. Jahrhundert ist eine bäuerliche Glassammlung zu sehen, und in der Bel-Etage finden sich Räume mit bemalten Leinentapeten. Neben dem alten Schloss wurde nach 1743 das spätbarocke Neue Schloss Worb erbaut.

  • Schloss Holligen

    Schloss Holligen in Bern-Holligen/BE (besucht 2019). Das Gebiet um Holligen wird erstmals 1257 erwähnt. Damals soll in Holligen bereits eine Burg gestanden haben. Der älteste Teil der heutigen Anlage ist um 1500 entstanden. Schloss Holligen befindet sich heute im Besitz der Familie von Werdt und ist vermietet und nicht zugänglich. Eine umfassende Renovierung erfolgte 1991 bis 1994, und seit 1995 gehört der Donjon der Turmstiftung Schloss Holligen.

  • altes/neues Schloss Bümpliz

    altes/neues Schloss Bümpliz in Bern-Bümpliz/BE (besucht 2019). Das alte und neue Schloss Bümpliz ist in Bümpliz, einer Vorstadt von Bern. Das alte Schloss geht auf einen ab dem 9. Jahrhundert als hölzerner Wehrbau errichteten hochburgundischen Königshof zurück. Dieser ging später in den Besitz verschiedener lokaler Adels- und Patrizierfamilien über, wurde im 11. Jahrhundert mit einem Wassergraben versehen, im 13. Jahrhundert zu einem steinernen Rundturm umgebaut und im 15. Jahrhundert zum Schloss erweitert. 1742 wurde neben dem nunmehr sogenannten Alten Schloss das Neue Schloss Bümpliz gebaut. 1919 wurde das Alte Schloss zu einem gemeinnützigen Gemeindehaus u. a. mit einer Gaststätte, einer Bibliothek und einem Kindergarten umfunktioniert. 1954 kaufte es die Stadt Bern…

  • Oberdiessbach

    Oberdiessbach in Oberdiessbach/BE (besucht 2018). Das neue Schloss Oberdiessbach wurde wenige Meter südlich des 1546 erbauten Alten Schlosses, das seit 1647 im Besitz der Familie von Wattenwyl war, als Landsitz im Stil der späten französischen Renaissance von 1666 bis 1668 für Albrecht von Wattenwyl (1617–1671), einen Oberst in französischen Diensten unter König Ludwig XIV., errichtet und ist immer noch im Besitz der Familie von Wattenwyl. Der Mitteltrakt besitzt ein hohes Walmdach, lange Schornsteine und Loggien. Den Anblick des Schlosses mit syne stolze Bogefänschter, de schöne Gitter und de Chemi, wo wie chlyni Türm usem mächtige Dach ufgwachse sy schildert Rudolf von Tavel in seinem berndeutschen Roman Der Frondeur. Vor der…

  • Atalaya

    Atalaya in Villena/Spanien an der Costa Blanca (besucht 2018). Die Burg wurde zu einer unbekannten Zeit erbaut, vermutlich im 12. Jahrhundert und war ein wichtiger Teil der Arabischen Befestigungen. Vermutlich wurde die Burg auf einer früheren römischen Villa erstellt. Die Burg hat drei Angriffen durch die Truppen vom James of Aragon bis zum Fall widerstanden, der 1240 die Burg einnahm.

  • Schloss-Wyl

    Schloss-Wyl in Schlosswil/be (besucht 2018). Das Schloss Wil oder Schloss Wyl ist ein Schloss in Schlosswil (Gemeinde Grosshöchstetten) im Kanton Bern. Die Herrschaft Wil gehörte ursprünglich den Freiherren von Wiler, die 1146 in Verbindung mit den Zähringern erwähnt werden. Nach 1800 diente der Bergfried lange Zeit als Kornspeicher. Niklaus von Wattenwyl errichtete nach dem Brand der Burg im Jahr 1546 das Schloss neu unter Einbezug des Bergfrieds. Die beiden Gartenpavillons sind Reste ehemaliger Ecktürmchen der mittelalterlichen Ringmauer. 1780 wurde die Hauptfassade barockisiert. Eine umfassende Restauration wurde in den Jahren 1936 und 1937 vorgenommen. Heute gehört das Schloss der Steinmann-Stiftung und kann für Anlässe gemietet werden.

  • Iberg

    Iberg(hof) in Mellingen/AG (besucht 2018). Der Iberghof (auch Ibergerhof genannt) ist ein denkmalgeschütztes, schlossähnliches Gebäude in Mellingen in der Schweiz. Es befindet sich an der südöstlichen Ecke der Altstadt, nahe dem Ufer der Reuss und gegenüber der Stadtkirche. Der älteste Teil des Iberghofs geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Bis zum 18. Jahrhundert schloss der Iberghof die Stadtbefestigung an dessen Südflanke ab. 1779 wurde der Iberghof der Stadt verkauft; er diente zunächst als Wohnsitz des Pfarrers, ab 1856 als Spital, Armenhaus und Altersheim. Sein heutiges spätgotisches Aussehen erhielt der Iberghof um 1570 bis 1580. Das trapezförmige, dreistöckige Gebäude besitzt mächtige Mauern. An der Südwestseite ist ein runder Schneggen (Treppenturm) angebaut,…

  • Hochburg

    Hochburg in Emmendingen/BW (besucht 2018). Die Hochburg, auch Burg Hachberg genannt, ist eine Höhenburg 343,6 m ü. M. im Landkreis Emmendingen in Baden-Württemberg. Nach dem Heidelberger ist die Hochburg die zweitgrößte Burganlage in Baden-Württemberg. Die Linie Markgrafen von Hachberg bezieht ihren Namen von dieser Burg. Die Burg wurde vermutlich im 11. Jahrhundert von Dietrich von Emmendingen gegründet, der sich später „von Hachberg“ nannte – wahrscheinlich als Rodungsburg. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1127.

  • Rebstein

    Rebstein in Rebstein/SG (besucht 2018). Ehemalige Burg der Herren von Ems inmitten Dorf Rebstein. Im 14. Jahrhundert zerstört. Um 1418 Neubau. Um 1585 Ausbau zum heutigen „Haus zur Burg“. 1923 Schenkung an den Bischof von St Gallen zur Errichtung einer Mädchenerziehungsanstalt. 1949 renoviert. Heute Mietwohnungen – nicht zugänglich.

  • Weinstein

    Weinstein in Marbach/SG (besucht 2018). Das Schloss Weinstein wurde Ende des 14. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. 1613 wurde das Schloss durch den Nordostflügel mit dem heutigen Rittersaal erweitert. Heute beherbergt das Schloss eine Nobelrestaurant sowie Weinkellerei. Das Restaurant ist Mittwochs – Sonntags geöffnet (www.schlossweinstein.ch)